Dienstleistungen

Home
 

Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

Seit dem 1. April 2011 können bedürftige Familien für ihre Kinder Leistungen aus dem so genannten Bildungs- und Teilhabepaket erhalten. Damit haben Sie die Möglichkeit, zu-sätzliche Leistungen für die Förderung Ihrer Kinder zu bekommen. Wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen, können Sie Ihre Anträge bei Ihrem zuständigen Jobcenter abgeben. Empfänger von Sozialhilfe wenden sich an das Sozialamt Ihrer Stadt oder Gemeinde. Wenn Sie Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten, können Sie Ihre Anträge zunächst bei der örtlichen Wohngeldstelle, Ihrer Stadt oder Gemeinde oder der Familienkasse abgeben.

In welcher Form und in welchem Umfang Ihre Kinder Leistungen erhalten können, ist von Förderung zu Förderung unterschiedlich. Die Leistungen – bis auf die Zuschüsse zum persönlichen Schulbedarf und zur Schülerbeförderung – rechnet die Region Hannover direkt mit den Anbietern ab. Folgende Förderungen können Sie beantragen:

Ausflüge und Fahrten von Kindertageseinrichtungen und Schulen

Für Kinder in Kitas und für Schülerinnen und Schüler unter 25 Jahren werden die Kosten für eintägige Ausflüge und für mehrtägige Fahrten übernommen. Der Beitrag hierfür wird direkt an die Kindertageseinrichtung, die Schule oder die Lehrkraft überwiesen. Taschengeld ist davon ausgenommen.
Was Sie dafür tun müssen: Vor dem Ausflug einen Antrag mit einem Nachweis für die entstehenden Kosten bei der für Sie zuständigen Stelle stellen.

Persönlicher Schulbedarf

Für Schulkinder wird ab dem 1. August 2011 ein pauschaler Zuschuss für notwendige Unterrichtsmaterialien gezahlt – wie Taschenrechner, Schulranzen, Zirkel oder Stifte. Dafür erhalten Sie jeweils zum Schuljahresbeginn 70 Euro und zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 30 Euro.
Was Sie dafür tun müssen: Einen Antrag müssen Bezieher von Wohngeld oder Kinderzuschlag stellen. Allen anderen Berechtigten wird die Leistung automatisch überwiesen. Für alle Schüler ab Klasse 9 ist ein Nachweis über den Schulbesuch beizufügen.

Schülerbeförderung
Liegt die nächstgelegene Schule mehr als zwei Kilometer von der Wohnung entfernt, können Schülerinnen und Schüler unter 25 Jahren zu den Kosten für den Schulweg einen Zuschuss bekommen. Allerdings nur dann, wenn die Fahrkarte nicht bereits von einer anderen Stelle bezahlt wird.
Was Sie dafür tun müssen: Einen Antrag mit Nachweis über die tatsächlichen Fahrtkosten zur Schule stellen – zum Beispiel mit einer entsprechenden Fahrkarte des Großraum-Verkehr Hannover (GVH).

Lernförderung

Ist die Versetzung Ihres Kindes in die nächste Klassenstufe gefährdet, können Sie Lernförderung beantragen, zum Beispiel in Form von Nachhilfestunden. Voraussetzung dafür ist, dass die Lehrkraft oder die Schule bestätigt, dass Ihr Kind die Lernförderung braucht und damit auch kurzfristig die Schulleistung verbessert werden kann.
Was Sie dafür tun müssen: Einen Antrag mit der Empfehlung der Schule für eine Lernförderung stellen. Für die Empfehlung gibt es ein eigenes Formular.

Mittagsverpflegung in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Bietet die Kita, der Hort, die Kindertagespflegestelle oder Schule Ihres Kindes ein gemeinsames Mittagessen an, brauchen Sie künftig nur einen Euro pro Essen zu bezahlen. Die restlichen Kosten werden übernommen. Das gilt jedoch nicht für Verpflegung, die vom Schulkiosk oder ähnlichen Stellen verkauft wird – wie zum Beispiel ein belegtes Brötchen.
Was Sie dafür tun müssen: Einen Antrag mit einem Nachweis über die Anmeldung zur Mittagsverpflegung und über die voraussichtlichen Kosten bei der für Sie zuständigen Stelle stellen.

Beiträge für Kurse, Vereine und Freizeiten

Ob Fußball, Flötenunterricht oder Feriencamp: Bis zu 10 Euro monatlich kann Ihr Kind für Mitgliedsbeiträge in Vereinen, für Musikkurse oder für Freizeiten erhalten. Diese Förderung gilt für Kinder unter 18 Jahre.
Was Sie dafür tun müssen: Einen Antrag mit Nachweis des Vereinsbeitrags, der Gebühr des Kurses oder des Freizeitangebots stellen.

Wichtige Informationen

Wichtig: Nur bis zum 30. April 2011 können Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket – bis auf den persönlichen Schulbedarf – rückwirkend für die Monate Januar bis März 2011 beantragt werden.

Für die Empfängerinnen und Empfänger von Wohngeld und Kinderzuschlag gilt die Frist bis zum 31. Mai 2011. Ihre geleisteten Ausgaben müssen Sie bei der Antragstellung nachweisen. Bitte beachten Sie, dass bei der rückwirkenden Erstattung zum Teil andere als die beschriebenen Regeln gelten.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihren Ansprechpartnern in den Jobcentern oder in den Städten und Gemeinden.

Nutzen Sie die Chance! Fördern Sie Ihre Kinder.

Weitere

Ausführliche Hinweise zum Bildungs- und Teilhabepaket finden Sie auch auf den Seiten des  

Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  und auf den Seiten der

Region Hannover .

Quelle: Region Hannover



Zuständige Behörde:
Abteilung 50 - Soziales
STADT LANGENHAGEN
Geschäftsbereich II
Schützenstraße 2
30853 Langenhagen
Telefon:
Fax:
0511 7307-9491


Ansprechpartner:

N.N.
50 - Soziales
Bildung- und Teilhabe | GEZ Anträge
Schützenstraße 2
30853 Langenhagen
Telefon:
Fax:
0511 7307-9491
E-Mail:
Raum:
02-010


Neue Informations-Hotline zum Bildungs- und Teilhabepaket

Telefon

Die Region Hannover hat eine Telefonhotline für das Bildungs- und Teilhabepaket eingerichtet. Unter dieser Telefonnummer 0511 616-23377 werden Fragen zur Antragstellung und zu Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets beantwortet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben auch Auskünfte zum Bearbeitungsstand von Anträgen. Geschaltet ist die Hotline montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr.

Die Telefonhotline richtet sich ausschließlich an Anspruchsberechtigte, die Leistungen nach dem SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten oder Wohngeld und Kinderzuschlag beziehen. Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem SGB II wenden sich bitte – wie bisher – an ihre zuständigen Jobcenter.

Die Region Hannover ist zuständig für die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets in den 21 regionsangehörigen Städten und Gemeinden. Anspruchsberechtigt sind rund 60.000 Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler. Die Anträge können – je nach Leistungsbezug – bei den zuständigen Jobcentern, den Sozialämtern in den Städten und Gemeinden oder der Familienkasse gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Region Hannover.


Sprechzeiten des Teams Sozialhilfe und Wohngeld

Um Ihnen unnötige Wartezeiten zu ersparen vereinbaren Sie bitte telefonisch mit Ihrem/r zuständigen Sachbearbeiter/in einen Termin. Wenn Sie keinen Termin vereinbart haben, kann grundsätzlich keine Beratung erfolgen.

Terminvereinbarung

Rufen Sie bitte unter der angebgeben Rufnummer die zuständige/n Sachbearbeiter/in an und vereinbaren Sie Ihren genauen Gesprächstermin.

Sie erreichen uns am besten telefonisch:  Montag bis Freitag von 9.00 - 12.00 Uhr

Sie können den Termin nicht wahrnehmen?

Bitte informieren Sie unverzüglich Ihre/n Sachbearbeiter/in. Sie erhalten dann gerne einen neuen Termin von uns. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie nicht beraten können, wenn Sie verspätet zu einem Termin kommen. Bitte seien Sie daher pünktlich!

Einreichen von Unterlagen

Senden Sie uns Ihre Unterlagen auf dem Postweg zu.
Wenn Sie Unterlagen persönlich abgeben möchten, benutzen sie bitte den Briefkasten des Sozialamtes in der Schützenstraße.



Stadt Langenhagen Mobil